Meine Philosophie

 

Der Gedanke ist alles. Der Gedanke ist der Anfang von allem. Und Gedanken lassen sich lenken. Daher ist das Wichtigste: die Arbeit an den Gedanken

(Leo Tolstoj; russischer Schriftsteller)

Für mich macht dieser Ansatz jedoch nur einen Teil „meiner“ Wahrheit aus. Wenn zu den Gedanken auch noch das Gefühl hinzukommt, stellt sich sehr schnell die Frage, ob der Gedanke das Gefühl bestimmt oder ob es nicht evtl. sogar umgekehrt ist. Ich glaube, dass es zu jedem Gedanken ein zugrundeliegendes Gefühl gibt. Diese Gefühle prägen das Denken und mit diesem Denken wiederum prägen wir unser Leben.

Vereinfacht ausgedrückt: wenn die elementaren Gefühle, also die, die schon ganz früh ausgebildet werden, wie z.B. Sicherheit und Vertrauen, positiv besetzt sind, dann entwickelt sich auch entsprechend ein positives Grunddenken über all die Dinge, die uns im weiteren Leben begegnen. Wir stehen psychisch auf einem soliden Fundament, das den lebensgeschichtlichen Herausforderungen standhält.

Ist jedoch die frühe Kindheit beispielsweise von Angst und Verlust oder mangelnder Liebe geprägt, ist die Folge eher eine schmerzhaft, ängstlich, negativ belegte Gefühlswelt. Diese Sichtweise begründet dann ein Denken, das in die gleiche (negative) Richtung ausgerichtet ist.

Selbstverständlich, und ich muss sagen zum Glück, haben wir heute die Erkenntnis über solche Zusammenhänge und können durch gezielten Ansatz zum einem an den belastenden Gedanken sowie an den zugrundeliegenden oder auch daraus resultierenden Gefühlen arbeiten.

Meine Therapieansätze sind demnach sowohl lösungsorientiert als auch aufdeckend ausgerichtet.

Denn wie Franklin D. Roosevelt sagte

Der Mensch ist nicht Gefangener des Schicksals, sondern einzig und allein seines eigenen Geistes.“